Das Projekt Lern-, Lehr- und Vermittlungsort (LLV) Muldenhütten
Das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) finanzierte Verbundvorhaben LLV Muldenhütten (2023 bis 2025) war als gesellschaftliches Vermittlungsprojekt Teil des vom Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HiF) und der TU Bergakademie Freiberg getragenen regionalen recomine Bündnisses zu Bergbaualtlasten auf breiter gesellschaftlicher Basis. Verbundpartner des Projektes waren das Institut für Industriearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte (IWTG) der TU Bergakademie Freiberg und der Förderverein Montanregion Erzgebirge e.V. (FVMRE).
Projektinhalt des Verbundvorhabens war die Konzeption und erste prototypische Umsetzung eines Lern-, Lehr- und Vermittlungsortes am UNESCO-Welterbestandort Muldenhütten als Teilbereich der montanen Kulturlandschaft Erzgebirge/Krušnohoří.
Ohne vielfältige Unterstützung wäre das Projekt in dieser Form nicht realisierbar gewesen. Zunächst gilt unser Dank den Verbundpartnern, den Mitarbeitenden des recomine-Bündnisses und dem Institut für Wirtschafts- und Technikgeschichte an der TU Bergakademie Freiberg für die hervorragende Zusammenarbeit. Ebenso danken wir dem Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt für die Förderung im Rahmen des Programms WIR! Wandel durch Innovation in der Region.
Darüber hinaus möchten wir uns bei Dr. Anna Wierzgoń bedanken, die in den ersten beiden Jahren des Projekts eine fundierte Vorarbeit leistete, die in großen Teilen in diese Broschüre eingeflossen ist. Ihre Expertise und Freude an der Vermittlung der Hüttengeschichte sind in den Dokumentationen der Projekttage deutlich spürbar. Weiterhin danken wir den beteiligten Schulen, Schüler:innen, Erzieher:innen und Lehrkräften, dass sie sich auf den Ort und seine Besonderheiten eingelassen und gemeinsam mit uns auf Entdeckungs- und Schatzsuche begeben haben. Besonderer Dank gilt Roland Kowar und Steffen Schmieder von der Fachgruppe Hüttengeschichte der Historischen Freiberger Berg- und Hüttenknappschaft. Sie öffneten das von ihnen in mühevoller Arbeit restaurierte Zylindergebläse, führten es vor, erläuterten geduldig dessen Bedeutung und ergänzten Lücken der Überlieferung mit Schätzen aus ihrem privaten Fundus. Dafür unser größter Dank!
Weitere wichtige Kooperationspartner, die unsere Projekttage zum Erfolg werden ließen, waren die SAXONIA Standortentwicklungs- und -verwaltungsgesellschaft mbH, das Museum Terra mineralia, der Geopark Sachsen Mitte und das Technische Denkmal Freibergsdorfer Hammer. Ihnen allen gilt unser herzlicher Dank!
All die vielfältigen Informationen und Eindrücke in Fotografien festzuhalten und in eine gestalterische Form zu bringen war eine besondere Herausforderung. Ihr nahmen sich Tim Fischer, Christian Rothe, Ivo Kircheis, die Tonwelt GmbH, Katja Schwalenberg und Malte Burkhardt mit großem Engagement an. Ohne sie wäre Muldenhütten nicht in so vielfältiger Weise sicht- und hörbar geworden. Vielen Dank! Bedanken möchten wir uns auch bei allen Institutionen und Personen, die uns ihre Archive öffneten und Bildquellen zur Verfügung stellten.
Diese Website lädt Sie ein, Muldenhütten mit neuen Augen zu entdecken — als Lehr-, Lern- und Vermittlungsort. Sie möchte Neugier wecken, weiterführende Ideen anstoßen und zum Dialog über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Hüttenstandorts anregen. Wir wünschen Ihnen beim viel Entdeckerfreude!







